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Mein Ansatz

Sichtbar denken — auf Augenhöhe.

Strategische Klärungsarbeit beginnt nicht im Maschinenraum. Sie beginnt bei dem Menschen, der das Unternehmen verantwortet — und arbeitet sich von dort nach unten und außen.

i. Grundüberzeugung

ii. 4-Ebenen-Modell

iii. 3 Klärungsebenen

iv. Systembrett

v. Denkschleifen & Zeit

vi. Ablauf

vii. Märchen & Mythen

I — Die Grundüberzeugung

Unternehmen sind keine Maschinen.

Sie sind verdichtete Geschichten von Menschen. Von Hoffnungen und Enttäuschungen, von Mut und Zweifeln, von Erfolg und Scheitern. Genau deshalb greifen viele Strategien zu kurz.

W as Unternehmen stärkt oder schwächt, zeigt sich in Zahlen, Daten und Fakten. Sie erzählen eine Geschichte, deren eigentlicher Anfang meist viel weiter zurückliegt. Und nicht selten auch tiefer geht.

Genau hier setzt mein Arbeiten an: systemisch-analytisch. Das meint: Das Ganze sehen — und auch auf’s Ganze gehen. Mit gesundem Menschenverstand. Diszipliniert, geschult — und mit dem Mut, auch dorthin zu schauen, wo andere wegsehen.

II — Das 4-Ebenen-Modell

Vier Ebenen. Vier Tiefen.

Was Unternehmen stärkt oder schwächt, zeigt sich irgendwann an der Oberfläche. Seinen Ursprung hat es häufig ganz woanders. Diesen vier Ebenen gilt mein Blick, wenn ich Zusammenhänge sichtbar mache.

Ebene 1 — Oberfläche

Sachebene

Was alle sehen

Hier zeigen sich Strategien, Prozesse, Strukturen, Zuständigkeiten, Zahlen und Ergebnisse. Die Welt der klassischen Beratung – und das, woran sich die meisten Unternehmen den ganzen Tag abarbeiten.

Strategie

Strukturen

Kommunikation

Leistung

… die Spitze des Eisbergs.

Ebene 2 — knapp darunter

Beziehungsebene

Was wenige aussprechen

Personen, Positionen, Phänomene. Wie unterschiedliche Sichten auf dieselbe Sache wirken. Was geschieht, wenn Erwartungen auseinanderlaufen. Welche Bedeutung einzelne Positionen und Funktionen tatsächlich haben. Mit welchen Konsequenzen.

Sichten

Positionen

Spannungen

Verstrickungen

… wo es zu knirschen beginnt.

Ebene 3 — tiefer

Wesensebene

Was kaum jemand kennt

Komfortzonen und wie sie zustande kommen. Warum Menschen tun, was sie tun, obwohl sie ahnen, dass es nicht hilft. Ihnen nicht. Auch anderen nicht. Und welche Erfahrungen, Überzeugungen und Prägungen dabei eine Rolle spielen.

Komfortzonen

Projektion

Verstrickung

Wesensfelder

… wo das Eigentliche wirkt.

Ebene 4 — am tiefsten

Impulsebene

Was im Prinzip liegt

Die Intuitionen und Impulse, die einem Menschen kommen. Seine besonderen Interessen. Seine eigentlichen Beweggründe. Und das, was mit der Zeit zu tun hat. Mit seiner Zeit. Mit der Zeit der Reife.

Prinzipien

Zeit der Reife

Individuelle Impulse

… wo Veränderung beginnt.

„Das Unternehmen als „Körper" des Unternehmers. Ein Bild, das auf ganz andere Ideen bringen kann."

III — Drei Klärungsebenen

Wo ich mit wem arbeite.

Das 4-Ebenen-Modell ist die Tiefenstruktur. Die drei Klärungsebenen sind das Vorgehen — wer wann mit wem worüber spricht.

I

Metastrategische Klärungen

Mit dem Unternehmer

Wer bist Du als Unternehmer — und was willst Du mit Deinem Unternehmen erreichen?

Klärungen, die über allen Strategien stehen. Unter vier Augen, auf Augenhöhe, ohne Termindruck. Hier beginnt alles.

- Lotsengespräche auf der Brücke

- Arbeit am Systembrett

- Sichtbar denken — sehen, was steht

II

Unternehmensstrategische Klärungen

Mit den Führungskräften

Ich vertrete die Interessen des Unternehmers als Konstrukteur — wie auch die der Führungskräfte und Mitarbeiter, damit ein gemeinsames Bild entstehen kann.

Wahrheit ist zumutbar. In moderierten Klausuren entsteht in gemeinsamer Arbeit das aktuelle Bild (IST) — auch dort, wo Worte vorher fehlten. Aus diesem Bild entstehen Ziele, Wege und die beste Weise, sie anzugehen.

- Auftaktklausur mit Führungskräften

- Regelmäßige Transferklausuren

- Moderierter Austausch über Erfolge und Hindernisse

III

Bereichsstrategische Klärungen

In Personal, Vermarktung, Kommunikation, Produkten

Wie wird das konkret — Tag für Tag, Bereich für Bereich?

Klärungen in den Bereichen, die das Unternehmen Tag für Tag tragen. Hier zeigt sich, ob gute Ideen ihren Weg in den Alltag finden. Und ob der Alltag bestätigt, was gemeinsam erarbeitet wurde.

- Personal & Leistungsmotivation

- Vermarktung & Marketing-Kommunikation

- Produkte & Leistungen

IV — Das Schlüsselinstrument

Das Systembrett.

Manchmal genügen drei Holzfiguren auf einem Brett, um sichtbar zu machen, was wochenlange Strategiediskussionen nicht zu fassen bekommen.

Was es ist.

Ein einfaches, hölzernes Brett. Figuren in unterschiedlichen Formen und Größen. Ein Werkzeug aus der systemischen Arbeit, das wir nutzen, um zentrale Aspekte Deines Unternehmens und seines Umfelds zu stellen — und damit räumlich sichtbar zu machen.

Warum es wirkt.

Was wir in Worten endlos diskutieren, zeigt sich auf dem Brett in Sekunden. Wer steht wo? Wer schaut wen an? Wer wendet wem den Rücken zu? Wo ist eine Lücke, von der niemand sprach? Plötzlich liegen die Beziehungen, Spannungen und blinden Flecken offen — und das ohne Vorwurf, ohne Verteidigung, ohne Eskalation.

Wie wir damit arbeiten.

Wir stellen spontan, ohne lange Vorbereitung. Wir betrachten gemeinsam. Wir sprechen über das, was steht — und was das bedeutet. Lösungen fallen oft von selbst ein, wenn das Bild einmal da ist. Dann fragen wir: Wie müsste es stehen, damit es stimmt?

Stellen →

Sehen →

Verstehen

V — Denkschleifen & Zeit der Reife

Zwischen „nicht mehr" und „noch nicht".

Zwischen „nicht mehr" und „noch nicht" liegt ein eigentümliches Gebiet. Viele verlassen es zu früh. Dabei fallen genau an diesem Punkt jene Gedanken, Ideen und Entscheidungen ein, die später den Weg zum Erfolg ebnen.

I

Denkschleifen — zwischen Welten.

Was passiert, wenn das Alte nicht mehr greift

Dieses Gebiet fühlt sich selten angenehm an. Zu viel Ungewissheit. Zu viele Fragen. Zu wenig Antworten. Wer es hier mal für Momente aushält, wird mit Einfällen belohnt, die es in sich haben.

Statt vorschnell nach Lösungen zu suchen, lohnt es sich, hier noch einen Augenblick zu investieren. Wahrzunehmen. Hinzusehen. Und abzuwarten, was sich zeigen möchte.

„Mentorisches Arbeiten heißt: das Offensichtliche mal für einen Augenblick warten zu lassen, um die ganze Aufmerksamkeit dem zu widmen, was sich erst langsam zeigen möchte."

II

Zeit der Reife — Performance folgt Persönlichkeit.

Über Zeitqualität, nicht nur Zeitquantität

Auch die Zeit hat ihre Zeit. Manche Entwicklungen lassen sich beschleunigen. Andere nicht. Wer das übersieht, kämpft häufig gegen etwas an, das sich nur durch Reife entfalten kann.

Persönliche und unternehmerische Reife folgt eigenen Rhythmen. Sie lassen sich erkennen. Aber nicht erzwingen. Und wollen erworben werden, um sie zu besitzen.

„Performance folgt der Persönlichkeit. Nicht umgekehrt."

VI — Der Ablauf

Fünf Phasen. Eine Bewegung.

Vom ersten Gespräch bis zur längeren Begleitung. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf — niemand muss einsteigen, ohne zu wissen, was kommt.

I

Erstgespräch

Du & ich

Kostenfrei, vertraulich, unverbindlich. Wir lernen uns kennen und prüfen, ob es passt — beidseitig.

II

Auftaktsitzung

Mit dem Unternehmer

Metastrategische Klärung. Wir arbeiten zentrale Aspekte aus der Perspektive des Unternehmers heraus und stellen sie spontan am Systembrett — dem „Strategischen Sandkasten" — und sehen, was geht oder auch nicht.

III

Auftaktklausur

Mit Führung & Mitarbeitern

Die Sicht „von unten" ist bedeutsamer, als man annimmt. Wir beziehen sie konsequent ein — mit maßgeschneiderten Fragebögen und einer moderierten Klärungsrunde. Wahrheit ist zumutbar. Auch dem Unternehmer.

IV

Präsentation

Gemeinsames Bild

Nachbereitung, sorgfältige Aufbereitung und Präsentation mit tieferen, zumutbaren Einblicken. Oft im Rahmen einer kleinen Betriebsfeier, die Weichen für den anschließenden Prozess stellt. Das stärkt enorm.

V

Begleitung

Auf längere Sicht

Lotsengespräche mit Dir, Transferklausuren mit Führung, Team-Meetings — ein belastbares Bild als Fundament weiterer Entwicklung.

VII — Über das Übliche hinaus

Was Märchen und Mythen uns über Unternehmen erzählen.

Märchen, Mythen und alte Geschichten haben die erstaunliche Eigenschaft, komplizierte Zusammenhänge einfach verständlich zu machen. Sie erzählen vom Menschen. Von seinen Hoffnungen, Ängsten, Irrwegen und Möglichkeiten. Genau deshalb können sie oft sehr gut helfen, das Geschehen im Unternehmen besser zu verstehen — gerade was die Geschehnisse betrifft, die nicht auf den ersten Blick verständlich sind.

Das Schöne in meiner Erfahrung ist, dass mir fast immer eine passende Geschichte einfällt — und die Märchenstunde zusammen mit den Wirkeffekten der Geschichte zu Lösungen beiträgt. Berührend.

Der Turmbau zu Babel

Der verlorene Sohn

Der Auszug aus Ägypten

Hänsel und Gretel

Der Froschkönig

Dornröschen

Der Sturz aus dem Paradies

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